Autor Thema: Fragen - es geht weiter...  (Gelesen 46005 mal)

Offline Hamlet

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« Antwort #50 am: 11 Mai 2019, 13:42:14 »
Aber durch die überlange Verfahrensdauer entstehen dem Angeklagten doch keine Nachteile. Er geht zu den Verhandlungsterminen und fertig. Oder seh ich das falsch?

Der Nervenverschleiß kann durch das Warten erheblich sein.



Sorry, wir sprechen von einem Täter, dessen Schuld wohl durch eigene Beweisaufnahmen zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte.

Somit dürfte sich das Nervenaufreibende eher gering halten, die Spannung ob schuldig oder nicht, ist doch weg!

Ich findes immer wieder interessant wie man hochverständnisvoll mit Tätern umgegangen wird und die Opfer in die Röhre schauen.



Ich habe lediglich erklärt, warum ein langes Verfahren im Strafmaß Berücksichtigung finden kann (kann, nicht muss), mit "hochverständnisvoll" hat das nichts zu tun.

Ich hatte in den späten 80ern mal ein Verfahren an der Backe (nichts schlimmes und ich bin gut raus gekommen!) bei dem der anberaumte Gerichtstermin zwei mal verschoben wurde. Ich sag dir: Das nervt!
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Offline heinzi

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« Antwort #51 am: 11 Mai 2019, 14:07:38 »
Ja als unschuldiger nervt das bestimmt, aber als schuldiger ist es doch wurscht, bzw eher besser, wenn das Verfahren möglichst lang dauert und man vor anderen doch noch unschuldig spielen kann...

Und ob man heut erfährt dass man für z.b. 2 Jahre einsitzt oder erst in zwei Jahren... ist doch eher ein positiver Aufschub für den Täter, der sich sofern nicht in Untersuchungshaft,  unbescholten frei bewegen darf.

Die Opfer hingegen, die leiden wirklich unter so langen Verfahren.
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Offline Greg

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« Antwort #52 am: 11 Mai 2019, 20:04:03 »
Und ich bin froh, daß auch Täter nicht der Willkür ausgesetzt werden.

 :thumb_up: Ganz genau. Danke! Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte, die einen Rechtsstaat ausmachen.

Offline Vivian

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« Antwort #53 am: 11 Mai 2019, 23:23:18 »
Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte, die einen Rechtsstaat ausmachen.

 :gung: Und eine Errungenschaft, die man nicht leichthin verurteilen sollte.
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Offline scrooge

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« Antwort #54 am: 12 Mai 2019, 09:47:11 »
 :gung:
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Offline heinzi

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« Antwort #55 am: 12 Mai 2019, 15:13:40 »
Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte, die einen Rechtsstaat ausmachen.

 :gung: Und eine Errungenschaft, die man nicht leichthin verurteilen sollte.

Der Täter über den man hier spricht hat seine eigenen Taten gefilmt! Was willst du da "leichtfertig vorverurteilen"?
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Offline Lumpi

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« Antwort #56 am: 12 Mai 2019, 15:28:03 »
Diverse Menschen hier, die sich mit Strafverfahren auskennen, sagen, dass das System einen Sinn hat. Glaub es ruhig. Auch wenn es im vorliegenden Einzelfall eindeutig scheint. Es könnte in einer Verhandlung ja auch herauskommen, dass der Beschuldigte erpresst wurde. Oder unter Drogen stand. Oder oder oder.
Köln ist größer, als die Meisten denken.  Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt 27,6 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 28 km.
In diesem Sinne …

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Offline heinzi

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« Antwort #57 am: 12 Mai 2019, 15:33:05 »
Diverse Menschen hier, die sich mit Strafverfahren auskennen, sagen, dass das System einen Sinn hat. Glaub es ruhig. Auch wenn es im vorliegenden Einzelfall eindeutig scheint. Es könnte in einer Verhandlung ja auch herauskommen, dass der Beschuldigte erpresst wurde. Oder unter Drogen stand. Oder oder oder.

Und? Schon den Wunschzettel an den Weihnachtsmann fertig geschrieben?

Selbstredend ist es allgemein gesehen richtig, es wird ja aber im Einzelfall geprüft! Und hier ist die Situation eindeutig!
Und als Mensch der sich im Strafverfahren auskennt, eine Erpressung rechtfertigt keine Straftat!
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Offline Lumpi

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« Antwort #58 am: 12 Mai 2019, 16:19:40 »
 :sleepy:
Köln ist größer, als die Meisten denken.  Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt 27,6 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 28 km.
In diesem Sinne …

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Offline Vivian

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« Antwort #59 am: 12 Mai 2019, 16:32:10 »
Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte, die einen Rechtsstaat ausmachen.

 :gung: Und eine Errungenschaft, die man nicht leichthin verurteilen sollte.

Der Täter über den man hier spricht hat seine eigenen Taten gefilmt! Was willst du da "leichtfertig vorverurteilen"?

Du hast schon verstanden, daß hier niemand Straffreiheit verlangt hat? Und worum es allgemein geht, wenn man es als wichtig erachtet,  die Rechtsordnung auch auf Täter anzuwenden? Und daß es nicht um "vorverurteilen", sondern "verurteilen" ging, und nicht um den Täter, sondern um eine Errungenschaft des Rechtsstaates?
« Letzte Änderung: 12 Mai 2019, 16:35:31 von Vivian »
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Offline nonoever

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« Antwort #60 am: 12 Mai 2019, 18:16:39 »
Danke Vivian  :gung:
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Offline heinzi

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« Antwort #61 am: 12 Mai 2019, 20:07:08 »
Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte, die einen Rechtsstaat ausmachen.

 :gung: Und eine Errungenschaft, die man nicht leichthin verurteilen sollte.

Der Täter über den man hier spricht hat seine eigenen Taten gefilmt! Was willst du da "leichtfertig vorverurteilen"?

Du hast schon verstanden, daß hier niemand Straffreiheit verlangt hat? Und worum es allgemein geht, wenn man es als wichtig erachtet,  die Rechtsordnung auch auf Täter anzuwenden? Und daß es nicht um "vorverurteilen", sondern "verurteilen" ging, und nicht um den Täter, sondern um eine Errungenschaft des Rechtsstaates?

Nein es geht nicht ums allgemeine, es geht um diesesn ein Fall und um keinen anderen!

Für diesesn einen Fall wurde von Sabine gefragt warum das so ist. Nicht warum es allgemein so ist, sondern warum es hier so ist.

Und nein, das ist nichts, was automatisch so abläuft, das wird veantragt und geprüft, und mit Verlaub, es ist bei einem eindeutig nachweislichem Täter einfach Murks und keine Errungenschaft!

Ein Täter der unter dem Strafverfahren leidet, mir kommen die Tränen.




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Offline Vivian

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« Antwort #62 am: 12 Mai 2019, 20:08:50 »
Ok, ich sehe, Du hast es nicht verstanden. Dann hat es auch, wie so oft, keinen Sinn, hier weiterzudiskutieren. Es bestätigt mir, wie froh ich bin, daß es hier keine Geschworenen gibt.
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Offline heinzi

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« Antwort #63 am: 12 Mai 2019, 20:14:35 »
Ok, ich sehe, Du hast es nicht verstanden. Dann hat es auch, wie so oft, keinen Sinn, hier weiterzudiskutieren. Es bestätigt mir, wie froh ich bin, daß es hier keine Geschworenen gibt.

Ich hab es sehr wohl verstanden, aber mir werden hier Dinge unterstellt, weil man eben einfach lieber auf mir rumhackt als sich mit der Sache zu beschäftigen.

Es ging explizit um Sabienes Ex-Gyn dessen Täterschaft aufgrund seiner von ihm selbst getätigten Aufnahmen zweifellos belgbar ist.
Und es geht nicht ums Strafmaß sondern um die Anrechnung.

Und es ging im Leben nie um Geschworene!


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Offline Greg

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« Antwort #64 am: 12 Mai 2019, 20:29:10 »
Heinzi, mit Verlaub, insbesondere Dein letzter Post zeigt, dass Du die Diskussion hier wirklich nicht im Ansatz verstanden hast.
« Letzte Änderung: 12 Mai 2019, 20:43:25 von Greg »

Offline heinzi

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« Antwort #65 am: 12 Mai 2019, 20:53:31 »
Heinze, mit Verlaub, insbesondere Dein letzter Post zeigt, dass Du die Diskussion hier wirklich nicht im Ansatz verstanden hast.


Mag sein, es ging ja eh nur um lächerliche Bewährung, d.h. er geht ja eh nur in den Knast, wenn er noch mal erwischt wird!
Spott und Hohn für jede einzele betroffene Patientin, diese haben alle Lebenslang.


Somit ist es wurscht ob es abgezogen wird oder nicht.
Dass ein "befangener Gutachter" dem Gericht angelastet wird, was soll man da sagen?
Ich geh jetzt einfach mal plump davon aus, dass der Gutachter BFF mit dem Täter war/ist.
Da gibt es nicht viel zu verstehen.

Die Daten wird er extern noch mal sicher verwahrt haben und ob er Berufsverbot bekommt steht in den Sternen.

Es dreht sich immer alles um den armen Täter, der darf munter weiter machen.

Ich kann nur hoffen, dass ihn jeder erkennt und angewiedert die Strassenseite wechselt. (Weil Sabine fragte wie sich die Nachbarn wohl verhalten)

Vielleicht darf er seinen Namen ändern, in ner anderen Stadt weiter Praktizieren. "Unbescholten".



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« Antwort #66 am: 12 Mai 2019, 21:02:54 »
Ach heinzi, brauchen wir etwa einen neuen „Gröfaz“?

Seufz!


Meinereiner ist auch für schärfere Gesetze ggü. nachgewiesenen Straftäter-innen!
Trotzdem muss jemand Kriminelles ein Anrecht auf ein faires Gerichtsverfahren haben!
« Letzte Änderung: 12 Mai 2019, 21:09:03 von bockmouth »
Münster ist größer, als die meisten denken. In Ost-West-Richtung 20,6 km, in Nord-Süd-Richtung 24,4 km.

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« Antwort #67 am: 12 Mai 2019, 21:45:19 »
Heinze, mit Verlaub, insbesondere Dein letzter Post zeigt, dass Du die Diskussion hier wirklich nicht im Ansatz verstanden hast.


Mag sein, es ging ja eh nur um lächerliche Bewährung, d.h. er geht ja eh nur in den Knast, wenn er noch mal erwischt wird!
Spott und Hohn für jede einzele betroffene Patientin, diese haben alle Lebenslang.


Somit ist es wurscht ob es abgezogen wird oder nicht.
Dass ein "befangener Gutachter" dem Gericht angelastet wird, was soll man da sagen?
Ich geh jetzt einfach mal plump davon aus, dass der Gutachter BFF mit dem Täter war/ist.
Da gibt es nicht viel zu verstehen.

Die Daten wird er extern noch mal sicher verwahrt haben und ob er Berufsverbot bekommt steht in den Sternen.

Es dreht sich immer alles um den armen Täter, der darf munter weiter machen.

Ich kann nur hoffen, dass ihn jeder erkennt und angewiedert die Strassenseite wechselt. (Weil Sabine fragte wie sich die Nachbarn wohl verhalten)

Vielleicht darf er seinen Namen ändern, in ner anderen Stadt weiter Praktizieren. "Unbescholten".





Seufz, heinzi, es tut mir in der Seele weh, wie wenig du von dem vorher Geschriebenen angenommen hast.  Du bist mit Tunnelblick unterwegs. Und nein, Täter können hierzulande nicht einfach ihren Namen ändern. Genausowenig wie jeder andere auch. Echt, manchmal denke ich, dass du zuviel CSI oder Ähnliches siehst.
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« Antwort #68 am: 12 Mai 2019, 21:49:26 »
Ach heinzi, brauchen wir etwa einen neuen „Gröfaz“?

Seufz!


Meinereiner ist auch für schärfere Gesetze ggü. nachgewiesenen Straftäter-innen!


Welches Gesetz sollte denn verschärft werden? Welche Straftat wird deiner Meinung zufolge nach dem Gesetz zu wenig mit Strafe bedroht? Und welche Gesetze sollten dann für "nicht nachgewiesene" Straftäter gelten? Milde oder keine? Oder gar Freispruch?
Ich frage das im Ernst.
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« Antwort #69 am: 12 Mai 2019, 21:59:24 »
Nono, ich habe mich echt blöd- zu verschwurbelt ausgedrückt!

Ich versuche morgen größeren Monitor mich klarer zu äußern..
Münster ist größer, als die meisten denken. In Ost-West-Richtung 20,6 km, in Nord-Süd-Richtung 24,4 km.

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« Antwort #70 am: 12 Mai 2019, 22:13:28 »
Danke
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Offline heinzi

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« Antwort #71 am: 12 Mai 2019, 23:01:13 »
Heinze, mit Verlaub, insbesondere Dein letzter Post zeigt, dass Du die Diskussion hier wirklich nicht im Ansatz verstanden hast.


Mag sein, es ging ja eh nur um lächerliche Bewährung, d.h. er geht ja eh nur in den Knast, wenn er noch mal erwischt wird!
Spott und Hohn für jede einzele betroffene Patientin, diese haben alle Lebenslang.


Somit ist es wurscht ob es abgezogen wird oder nicht.
Dass ein "befangener Gutachter" dem Gericht angelastet wird, was soll man da sagen?
Ich geh jetzt einfach mal plump davon aus, dass der Gutachter BFF mit dem Täter war/ist.
Da gibt es nicht viel zu verstehen.

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Es dreht sich immer alles um den armen Täter, der darf munter weiter machen.

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Seufz, heinzi, es tut mir in der Seele weh, wie wenig du von dem vorher Geschriebenen angenommen hast.  Du bist mit Tunnelblick unterwegs. Und nein, Täter können hierzulande nicht einfach ihren Namen ändern. Genausowenig wie jeder andere auch. Echt, manchmal denke ich, dass du zuviel CSI oder Ähnliches siehst.

Schön wäre es mit dem CSi
Täter bekommt neue Identität:
https://www.zeit.de/news/2018-02/16/gladbecker-geiselgangster-degowski-wieder-infreiheit-180216-99-108616

(Und ja, nachdem er die Strafe verbüßt hat und dank Errungenschaften als Täter ein Recht auf ein "neues Leben" hat)




Um noch mal zum Urteil zurück zu kommen, unabhängig davon dass ich nun zwei verschiedene WAZ-Berichte/BildBerichte  ergoogelt habe, die beide zutreffen könnten.

Wo leidet denn der Täter?
Dass die Opfer unter ca 5-7 Jahren Verfahren leiden, gar kein Thema!
Der Täter? Der reibt sich doch die Hände, versuchte es mit Verjährung (dmzumindest der Dortmunder fälschlicherweise ergooglte) und profitiert noch davon.

@Bocki wir hätten Gesetze, die genügend Strafmaß vorsehen, nur wird eben immer im untersten Bereich angesetzt.

Falsches Googleergebnis (gibt recht viele "aktive" Gynäkologen)
Ersttäter (wurde vorher halt noch nie erwischt bzw nicht angezeigt)  (ob man bei 50 nachweisbaren vetroffenen Patienten [sofern ich nun beim richtigen Fall bin]  noch von ner Ersttat sprechen kann ...
Dann so nette Dinge wie "noch nicht vorbestraft", schwere Kindheit etc pp

Wir haben halt ne Kuscheljustitz, damit mein ich nicht die Verfahren, sondern die Urteile.



Ansonsten ich war hier gelandet
https://www.waz.de/staedte/essen/dortmunder-frauenarzt-filmt-heimlich-rund-50-patientinnen-id215828991.html#community-anchor

Statt hier
https://www.sozialticker.com/urteil-gegen-gynaekologen-wegen-sexueller-uebergriffe-patientinnen-rechtskraeftig/

Und ich bleibe dabei, einem Täter Haft zuerlassen ist ein Unding!
Das ist heute Abend so und morgen früh wird sich das nicht ändern! Und das ist noch in 3 Wochen so!
Er hat z.b. Revision eingelegt, zwar sein gutes Recht, angesichts der Taten aber eine Frechheit, Revision abgeleht aber er wird dafür belohnt, irgendetwas geht halt immer! Und wenn ich nun am Ende beim richtigen Verfahren angekommen bin, dann muss ja jetzt erst noch vollstreckt werden... wenn das wegen überfüllten Knästen noch dauert, dann wird doch bestimmt noch mal gekürzt.
Läuft doch!

Kuscheljustitz eben!

Und ich bin mir sicher, er wird danach seinen Namen ändern lassen! Er wird einen Anwalt finden der das durchboxt.



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« Antwort #72 am: 13 Mai 2019, 07:54:23 »
Mir wäre wichtig, dass man auch in -D- nachgewiesenen Berufskriminellen den gesamten Besitz weg nehmen kann.
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« Antwort #73 am: 13 Mai 2019, 10:43:04 »
Ach heinzi, brauchen wir etwa einen neuen „Gröfaz“?

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Welches Gesetz sollte denn verschärft werden? Welche Straftat wird deiner Meinung zufolge nach dem Gesetz zu wenig mit Strafe bedroht? Und welche Gesetze sollten dann für "nicht nachgewiesene" Straftäter gelten? Milde oder keine? Oder gar Freispruch?
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Hallo nono!

Ich versuche mein Problem so darzustellen:

Ich hatte gemeint, wir brauchen für einige Verbrechen (z. B. im Bereich Mord, Totschlag, schwere Körperverletzung) höhere Strafen.

Für Straftaten, die nicht an Leib und Leben beteiligt sind, reichen "unsere" Gesetze nach meinem Dafürhalten total aus!
Wir brauchen hier niemanden, der mal mit starker Hand so richtig aufräumt!

Mein Ausdruck "nicht nachgewiesene Straftaten" ist natürrrlich Quatsch, denn was nicht bewiesen ist, kann auch nicht geahndet werden!!

Hoffentlich war meine Erklärung diesmal nicht zu verquer!

Meine persönliche Einstellung ist es aber, bei nachgewiesenen Straftaten gegen Leib und Leben, d. Täter(innen) nicht nach z.B. 15 Jahren aus der Haft zu entlassen!
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« Antwort #74 am: 13 Mai 2019, 11:44:38 »
Bocki, für schwere KV gibt es bis zu zehn Jahren Haft.
Zum Thema Haft von mehr als 15 Jahren gibt es ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Darin wurde  entschieden, dass „lebenslänglich“ bei verfassungskonformer Auslegung eben nicht wirklich „ein Leben lang“ oder “bis zum Tode“ heißt, sondern dass die Menschenwürde gebietet, dass auch ein Mörder eine realistische Perspektive haben muss, irgendwann wieder in Freiheit leben zu können.

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