Autor Thema: Haustiere  (Gelesen 11336 mal)

Offline salessia

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« Antwort #100 am: 01 Oktober 2020, 21:43:06 »
Das ist eher ein kleiner Fäustling.  :biggrin:
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Offline Schnecke

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« Antwort #101 am: 01 Oktober 2020, 21:45:40 »
Als Katzen-Fan berührt mich diese Katzensymbiose bei Vivian grad auch sehr  :inlove:

Meinen letzten Kater bekam ich mit knapp 4 Jahren aus dem Tierheim und er blieb dann noch weitere 14,5 Jahre bei mir. Ich war damals so froh, dass der Tierarzt nach uns zu Hause gekommen ist und ihn in seiner gewohnten Umgebung hat gehen lassen.

Marvin



 :heart:

Ich finde schwarze Katzen wunderschön und verstehe gar nicht, dass manche die aus Aberglauben nicht mögen.

Offline Vivian

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« Antwort #102 am: 01 Oktober 2020, 21:46:16 »
Das ist eher ein kleiner Fäustling.  :biggrin:

 :biggrin:

Vielleicht könnte meine Mutter damit eher leben. Sie hat mir heute dreimal erklärt "Es ist natürlich deine Sache, aaaaaaaber der Name paßt nicht." Dann hat sie es mir noch einmal geschrieben, nachdem ich ein Foto geschickt hatte.
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Offline Miracoli

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« Antwort #103 am: 01 Oktober 2020, 22:21:22 »
Der wächst bestimmt noch und dann passt auch sein Name.  ;)

Die Größe von Mephisto kann ich schlecht einschätzen - wieviel wiegt er denn?
Halber Chester?

Marvin war auch ein schönes Tier - stolzes Alter erreicht.

Offline Vivian

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« Antwort #104 am: 01 Oktober 2020, 22:31:57 »
Um die 5 kg. Früher ein halber Chester, aber der war ja auf 8,8 kg runter.

Ich möchte Mephisto aber auch noch einmal wiegen (ist schon ein paar Wochen her). Faustus läßt sich nicht hochheben, dabei würde ich wirklich gerne mal wissen, was dieser Winzling wiegt.
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Offline Sabine

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« Antwort #105 am: 01 Oktober 2020, 22:36:59 »
Meine Tochter hat ja auch 2 Katzen:

Goofy und Sid


hier gucken beide Vögelchen:



und Goofy paßt auch in den kleinsten Karton :biggrin:

Huch - alles neu

Offline Sabine

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« Antwort #106 am: 01 Oktober 2020, 22:38:44 »
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Offline Miracoli

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« Antwort #107 am: 01 Oktober 2020, 22:43:13 »
Das sind auch dicke Kumpels.  :smile:

Platz ist im kleinsten Karton - irgendwie passt er da rein, so halbwegs.

Offline Sabine

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« Antwort #108 am: 01 Oktober 2020, 22:43:50 »
Ich fand ja immer den mit dem weißen Gesicht schöner, aber er ist leider schön und dumm. Der andere ist viel intelligenter. Spielt mit dem Futterball, wo Leckerchen drin sind und kapiert wie es geht. Der andere sitzt nur dumm daneben und kapiert es nicht. Bekommt aber dann auch ein Leckerchen.

Als meine Tochter die Katzen von Bekannten übernommen hat wurden diese nur 1x am Tag gefüttert. Jetzt füttert sie 2x am Tag. Wie macht ihr das denn? 1 oder 2x?
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Offline Tinka

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« Antwort #109 am: 01 Oktober 2020, 22:52:49 »
Ich fand ja immer den mit dem weißen Gesicht schöner, aber er ist leider schön und dumm. Der andere ist viel intelligenter. Spielt mit dem Futterball, wo Leckerchen drin sind und kapiert wie es geht. Der andere sitzt nur dumm daneben und kapiert es nicht. Bekommt aber dann auch ein Leckerchen.

Das finde ich eher sehr schlau  ;) Warum Männchen machen und sich großartig bewegen wenn man aus so was bekommt  :biggrin:
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Offline heinzi

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« Antwort #110 am: 02 Oktober 2020, 09:45:40 »
Das ist eher ein kleiner Fäustling.  :biggrin:

 :biggrin:

Vielleicht könnte meine Mutter damit eher leben. Sie hat mir heute dreimal erklärt "Es ist natürlich deine Sache, aaaaaaaber der Name paßt nicht." Dann hat sie es mir noch einmal geschrieben, nachdem ich ein Foto geschickt hatte.

Ich kann Momsey sehr gut verstehen und würde gerne eine Allianz mit ihr bilden.

Fäustling ist süss, aber ob das auf Dauer gut ist?

Was ist mit so normalen Katzennamen?
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Offline heinzi

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« Antwort #111 am: 02 Oktober 2020, 10:00:02 »
Ich fand ja immer den mit dem weißen Gesicht schöner, aber er ist leider schön und dumm. Der andere ist viel intelligenter. Spielt mit dem Futterball, wo Leckerchen drin sind und kapiert wie es geht. Der andere sitzt nur dumm daneben und kapiert es nicht. Bekommt aber dann auch ein Leckerchen.

Das finde ich eher sehr schlau  ;) Warum Männchen machen und sich großartig bewegen wenn man aus so was bekommt  :biggrin:

Das war auch mein Gedanke, in der Katzenwelt ist eher das sitzen bleiben die Intelligenz,  wenn es das Leckerchen auch so gibt.
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Offline das Glückskind

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« Antwort #112 am: 02 Oktober 2020, 10:41:54 »
Bei den Bildern geht einem ja das Herz auf, besonders bei dem letzten.  :inlove:




Als meine Tochter die Katzen von Bekannten übernommen hat wurden diese nur 1x am Tag gefüttert. Jetzt füttert sie 2x am Tag. Wie macht ihr das denn? 1 oder 2x?

Ähm ...  :blush:

4x.

Zuerst hat unsere Lilly auch nur 2x jeweils eine Portion bekommen, morgens und abens. Dann hat sie das aber manchmal zu schnell runtergeschlungen und wieder ausgekotzt, deswegen verteilen wir das jetzt auf 4x am Tag (kurz nach dem Aufstehen, dann füttert derjenige von uns noch mal, der zuletzt das Haus verlässt, das bin meistens ich, dann wieder am frühen Abend und noch mal vor dem Schlafengehen). Ist aber die gleiche Menge.


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Offline Miracoli

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« Antwort #113 am: 02 Oktober 2020, 11:24:32 »
Die gleiche Menge insgesamt und nicht pro Portion?  ;)


Nur weil Du mal schriebst, dass Lilly zu dick ist.  :biggrin:

Offline heinzi

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« Antwort #114 am: 02 Oktober 2020, 11:42:15 »
Chico hat 3 x bekommen und immer zur gleichen Zeit wie ich gegessen hab, ich kann das nicht, dass ich esse, und wer anders zusehen muss
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Offline tanimas

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« Antwort #115 am: 02 Oktober 2020, 12:51:14 »
Ach, das ist ja ein Hübscher! Ja, das glaube ich, daß das für Dich und den Kater eine Erleichterung war, daß der Tierarzt ins Haus kam, wenn auch leider zu einem so traurigen Zweck. Und 14,5 Jahre ist eine lange Zeit. Meinen Herzenskater hatte ich damals auch fast so lange.

Ich muss dazu sagen, Marvin war meine erste Katze aus dem Tierheim. Ich bin nämlich auf einen landwirtschaftlichen Betrieb aufgewachsen und es wurden bei uns nur wenige Katzen sehr alt und dienten auch eher dem "mausen"  ;) Dennoch schafften es auch vereinzelt Katzen bei uns mit einem "Familienanschluss". Die älteste Katze, die wir auf dem Hof hatten, wurde 17 Jahre und bekam selbst noch in ihren letzten Lebensjahren einmal im Jahr ein Katzenkind  :biggrin: Der älteste Kater wurde 10 Jahre, was auch daran lag, dass dieser ausnahmsweise mal zeitig genug kastriert wurde  ;)

Und bei Marvin war es so, dass er zum damaligen Zeitpunkt noch in der Quarantäne saß und im Grunde genommen noch 2 Tage darin hätte bleiben sollen. Ein Blick von ihm aus dem Kafig reichte mir, um festzustellen, den nehme ich gerne mit (er hatte einen wahnsinnig treuen Blick!). Und seitens des Tierheimes klappte dies dann mit der vorzeitigen Mitnahme auch. Zu Hause angekommen, hatte ich dann tatsächlich die "Katze im Sack gekauft" und Marvin präsentierte mir dann als Bonus auch noch einen "Ringelschwanz". Ob angeboren, Bruch oder durch Gewalteinwirkung, konnte mir keiner sagen. Wichtig war mir, dass er damit zurecht kommt. Anfangs lief er zwar noch hin und wieder wie ein Krebs durch die Gegend, was sich mit der Zeit allerdings zunehmend legte. Hinzu kam, Marvin wurde in den vorangegangen Jahren als Wohnungskatze gehalten, was ich sehr schnell geändert habe und mit ihm Freigang trainiert habe, und dies sich auch in seiner weiteren Entwicklung sehr positiv ausgewirkt hat. Ich hätte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass er so alt wird. Ich bin immer davon ausgegangen, dass seine "verrückten 5 Minuten" draußen im Garten und dann mit hohem Tempo auf dem nicht vom Garten aus einsehbaren Fahrradweg enden und er Opfer eines Fahrradfahrers wird.
Was ich allerdings noch spannend in dieser Zeit fand. Etwa ein halbes Jahr später bekam ich Besuch vom Tierschutzbund. Die machten nämlich stichprobenartige Kontrollbesuche, wie die Vermittlung sich weiter entwickelte. Die waren mit der Unterbringung und Verpflegung sichtlich zufrieden und fragten dann nur nochmal wegen dem "Ringelschwanz" nach!


Offline tanimas

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« Antwort #116 am: 02 Oktober 2020, 13:02:18 »
@Sabine

Ich gehe davon aus, dass sind Wohnungskatzen und da habe ich eher keine Empfehlung. Bei Marvin war es zumindest so, dass er Trockenfutter und Wasser immer zugänglich hatte und Leckerlis gab es zwischendurch. Nassfutter mochte er so gar nicht, bis auf Thunfisch aus der Dose. Als Freigänger hat er sich natürlich hin und wieder zwischendurch eine Maus gegönnt. Bei Vögeln bin ich mir nicht so sicher, weil er da beim Angriff, wenn ich mal dabei war, immer fürchterlich anfing zu zittern bzw. total aufgeregt war, was der Vogel natürlich merkte und wegflog.

Offline tanimas

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« Antwort #117 am: 02 Oktober 2020, 13:06:01 »
Als Katzen-Fan berührt mich diese Katzensymbiose bei Vivian grad auch sehr  :inlove:

Meinen letzten Kater bekam ich mit knapp 4 Jahren aus dem Tierheim und er blieb dann noch weitere 14,5 Jahre bei mir. Ich war damals so froh, dass der Tierarzt nach uns zu Hause gekommen ist und ihn in seiner gewohnten Umgebung hat gehen lassen.

Marvin



 :heart:

Ich finde schwarze Katzen wunderschön und verstehe gar nicht, dass manche die aus Aberglauben nicht mögen.

So oft wie Marvin die Straßenseite falsch gewechselt hat, müsste ich dann hier wohl eher "Pechmarie" heißen  ;) Denke allerdings, dass hat mit der geschichtlichen Entwicklung auch hier in Europa zu tun. Lange Zeit waren Katzen ja auch sehr verpönt und waren eher eine Plage! Hier in Deutschland hat man dies allerdings recht gut in den Griff bekommen.

Offline Vivian

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« Antwort #118 am: 02 Oktober 2020, 13:35:31 »
Wie trainiert man denn Freigang mit einer Katze?

Was die "Kontrollbesuche" betrifft, da habe ich alles Varianten erlebt. Einige Tierheime kommen vorher, um sich alles anzuschauen, einige ein paar Wochen nach der Vermittlung, eines brachte die Katze persönlich vorbei und schaute sich da einiges an. In den USA haben sie nichts davon gemacht, sondern mit ein paar Fragen gestellt und mir den Kater dann mitgegeben. Die Vermittler von Faustus haben angekündigt, in 6 - 8 Wochen vorbei zu kommen.
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Offline Sabine

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« Antwort #119 am: 02 Oktober 2020, 13:46:57 »
@Sabine

Ich gehe davon aus, dass sind Wohnungskatzen und da habe ich eher keine Empfehlung. Bei Marvin war es zumindest so, dass er Trockenfutter und Wasser immer zugänglich hatte und Leckerlis gab es zwischendurch. Nassfutter mochte er so gar nicht, bis auf Thunfisch aus der Dose. Als Freigänger hat er sich natürlich hin und wieder zwischendurch eine Maus gegönnt. Bei Vögeln bin ich mir nicht so sicher, weil er da beim Angriff, wenn ich mal dabei war, immer fürchterlich anfing zu zittern bzw. total aufgeregt war, was der Vogel natürlich merkte und wegflog.

genau, es sind Wohnungskatzen. Trockenfutter und Wasser haben sie immer. Naßfutter 2x täglich.
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Offline das Glückskind

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« Antwort #120 am: 02 Oktober 2020, 14:32:30 »

Ah so, Trockenfutter kriegt unsere nicht noch extra. Das ist sehr gehaltvoll.


Die gleiche Menge insgesamt und nicht pro Portion?  ;)


Nur weil Du mal schriebst, dass Lilly zu dick ist.  :biggrin:

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Insgesamt natürlich.
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Offline nonoever

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« Antwort #121 am: 02 Oktober 2020, 14:52:37 »
Wie trainiert man denn Freigang mit einer Katze?


Wir haben unsere kleinen Katzen immer erst an eine Katzenleine genommen und mit ihnen unser Grundstück erkundet. So ca. vier bis fünf Mal, dann hatten sowohl Findus als auch Otto raus, wo es lang geht. An die Außengeräusche, vorübergehende Fußgänger oder Fahrradfahrer hatten sie sich dann auch schon gewöhnt.
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Offline tanimas

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« Antwort #122 am: 02 Oktober 2020, 18:33:50 »
Wie trainiert man denn Freigang mit einer Katze?

Was die "Kontrollbesuche" betrifft, da habe ich alles Varianten erlebt. Einige Tierheime kommen vorher, um sich alles anzuschauen, einige ein paar Wochen nach der Vermittlung, eines brachte die Katze persönlich vorbei und schaute sich da einiges an. In den USA haben sie nichts davon gemacht, sondern mit ein paar Fragen gestellt und mir den Kater dann mitgegeben. Die Vermittler von Faustus haben angekündigt, in 6 - 8 Wochen vorbei zu kommen.

Wie ich deinem Schreiben entnehme, hattest du immer Tierheimkatzen?! Ich war zumindest über diese Kontrolle sichtlich erfreut, wenn es allerdings nur stichprobenmäßig damals gehandhabt wurde, traf es womöglich wie in meinem Fall, die Falsche. Haben die nicht sogar in den USA so eine Art Hunde- und Katzenpforte (ähnlich wie in Deutschland die Babypforte), wo man das Tier, was man plötzlich nicht mehr haben mag, einfach anonym abgeben kann?! Ich meine, darüber mal vor einiger Zeit einen Bericht drüber gesehen zu haben.
Wenn die bei Faustus in den nächsten Wochen vorbeikommen, kann ich mir aber kaum vorstellen, dass es was zu beanstanden gibt. Im Grunde genommen hättest du ja nun auch sagen können, ich gebe Mephisto wieder ab, da er ja noch nicht so langer in deiner Obhut war. Hier hast du dich allerdings zum Gegenteil überwunden und dies spricht doch grad besonders für dich und davor habe ich echt hohen Respekt und zieht dreifach den Hut!  :smile:

Marvin hatte ja bereits 4 Jahre als Wohnungskatze hinter sich und auch sonst wusste ich ja nicht viel über seine Vergangenheit bzw. auch über sein bisheriges Erlebtes. Bei mir war es so, da verweise ich auch nochmal auf den "wahnsinnig treuen Blick" von Marvin, der mich tatsächlich nicht hat täuschen lassen. Anfangs war er nur im Haus, frei nach dem Motto "My home is my castle". Basis sollte halt sein, dass er sich hier sicher und auch wohl fühlt. Er hat dann bei mir auch eine gewisse Regelmäßigkeit festgestellt, und wie mir dann berichtet wurde, sich ab 16.00 Uhr oben auf die Fensterbank gesetzt und gewartet, bis ich nach Hause gekommen bin. Da habe ich echt große Augen gemacht und war sichtIich berührt. Während dieser Zeit habe ich abends zudem auch noch lange Zeit am Schreibtisch verbracht. Dieses Problem habe ich allerdings damit zusätzlich noch gelöst, dass ich seitlich auf dem Schreibtisch eine Decke hingelegt habe und er sich dann dort hinlegen konnte zum Putzen, zum Schlafen und zum Kraulen. Unter Aufsicht kam er dann ein paar Tage später oben auf dem größeren Balkon raus. Hier hatte er auch die Möglichkeit, direkt auf das Dach vom Nachbarn zu laufen, um auch einen noch größeren Blick von der Umgebung zu bekommen. Immer auch hier im Blick, wie der Kater auf äußere Einflüsse reagiert. Bei uns gab es zu dem Zeitpunkt nämlich auch sehr angriffslustige Dohlen. Weitere Tage später ging es dann unten im etwa meterhohem eingezäunten hinterem Garten weiter.  Wie sich da auch erstmal herausstellte, hatte er eine ganz besondere Vorliebe für Blumen. Später dann auch für den angrenzenden Friedhof, wo er häufig nach Beerdigungen vorzufinden war (auf Grund der frischen Kränze und auch Blumengestecke) . Dann kam der Tag, wo er vorne zur Haustür rauskam. Der erste Versuch ist erstmal kläglich gescheitert, weil just in dem Moment ein Auto kam. Er lief völlig planlos los und ich hinterher. Wieder eingefangen und die Tage darauf lief es dann besser. Immer natürlich mit dem Blick auf den Kater, wie er auf äußere Einflüsse reagiert. Ihm hier halt auch eine gewisse Sicherheit und  Vertrauen zu geben und auch immer wieder zu bestätigen, dass er weiß : "My home is my castle". Diese Gewöhnung an den Freigang habe ich immer zur selben Uhrzeit gemacht und in einem gewissen Zeitrahmen. Den Zeitrahmen nach hinten habe ich dann immer weiter verlängert und das Ende schloß immer damit ab, dass ich den Kater gerufen habe und er dann wieder ins Haus gekommen ist und es bei mir was leckeres zu fressen gab. Die Uhrzeit hat sich dann eingependelt auf 22.00 Uhr abends. Wenn er da war (mit oder auch ohne zu rufen), kam er rein, wenn nicht, hatte er "Pech" gehabt. Natürlich hatte er kein "Pech", sondern ich habe ihn dann auch schmoren lassen und von innen beobachtet, wie er sich draußen vor der Tür verhält und dann natürlich reingelassen. Während dieser Zeit lief allerdings auch einiges auch nicht so gut. Einmal und da hatte ich Gott sei Dank Urlaub war er draußen und plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Die ganze Umgebung abgesucht, Nachbarn gefragt und du kannst dir bestimmt vorstellen, wie untröstlich man hier sein kann, aber dies war damals auch von mir kalkuliertes Risiko. Ende vom Lied: Er hat 2 Tage bei den Nachbarn in der dunklen Garage verbracht. Die hatten kurzweilig wohl die Garage aufgehabt und Marvin so neugierig wie er war, da rein. Danach war er erstmal geheilt. Morgens verhielt sich der Zeitrahmen recht ähnlich wie abends. Als sich dies dann gut eingependelt hat, hat er auch zunehmend Frauchens Unregelmäßigkeiten kennen lernen dürfen, das war dann in der Zeit, wo ich länger Urlaub hatte. Insgesamt hat sich dies über einen Zeitraum von knapp 3 Monaten eingespielt. Er lernte unglaublich schnell und was immer wieder wichtig war, die Vertrauensbasis aufrecht zuerhalten. Es kam in den Jahren nämlich auch vor, dass er etwas lädiert vor der Haustür saß (Marvin hatte ja auch sein Revier zu verteidigen, da blieben dann Raufereien auch nicht aus). Und was ihn immer wieder auch zu gute kam, war sein hohes Wiedererkennungsmerkmal, nämlich sein "Ringelschwanz". Anfangs hat keiner so wirklich dran geglaubt, dass das mit einer Katze aus dem Tierheim so eine gute Idee ist, besonders wenn diese dann auch schon älter ist. Ich für mich kann sagen, dass ich eine gute Erfahrung gemacht habe und richtig belohnt wurde und wie heißt es immer so schön: Versuch macht klug oder Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende.

Man könnte hier fast den Eindruck von mir gewinnen, dass ich zu Romanen schreiben neige  :biggrin:


Offline tanimas

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« Antwort #123 am: 02 Oktober 2020, 18:42:26 »
Wie trainiert man denn Freigang mit einer Katze?


Wir haben unsere kleinen Katzen immer erst an eine Katzenleine genommen und mit ihnen unser Grundstück erkundet. So ca. vier bis fünf Mal, dann hatten sowohl Findus als auch Otto raus, wo es lang geht. An die Außengeräusche, vorübergehende Fußgänger oder Fahrradfahrer hatten sie sich dann auch schon gewöhnt.


Ich kenne das eher so, dass sich doch gerade junge Katzen recht schnell an einen Freigang gewöhnen, weil sie damit ja dann auch aufwachsen. Brauchte es denn hierfür wirklich eine Katzenleine oder waren die schon doch recht flott unterwegs, um sich die Lauferei zu ersparen?! Ich habe ja schon immer diese Bedenken damit gehabt, wenn Menschen meinen, der Katze ein Halsband mit Glocke noch umhängen zu müssen. Da hätte ich eher Angst, die bleibt damit irgendwo zu ihrem Schaden hängen.

Offline Shimuwini

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« Antwort #124 am: 02 Oktober 2020, 18:57:41 »
Katzen sollten eigentlich nicht vor einem Jahr (wenn Jungtiere) bzw frühstens nach 6 Wochen (wenn ältere Katzen) und vor allem nicht unkastriert in den ungesicherten Freigang (gesicherter Garten ohne "Ausbruchmöglichkeit" ist natürlich was anderes ;) ), denn junge Katzen sind viel zu unbedarft und damit recht gefährdet im Freigang, wenn sie unkastriert sind, kommt einerseits der "hormonelle Druck" und noch ein Infektionsrisiko hinzu. Sollen ältere Katzen in den Freigang, sollen sie sich erst einmal an ihr neues zu Hause gewöhnt haben und es eben als "zu Hause" anerkennen, damit sie eben auch nach Hause kommen ;) - Halsbänder, dazu noch mit Glöckchen sind ein absolutes NoGo.
✈ ✈  Reisetabletten nutzen rein gar nichts - habe jetzt 5 Stück eingenommen und bin immer noch zu Hause.  ✈ ✈